
Strahlender Sonnenschein trifft klirrende Kälte. Trotzdem sollte man sich ab und zu an der frischen Luft bewegen. Ich habe mich dann gestern in meiner Jacke vergraben. Meine Kamera ergriffen und das Ganze dann mit einem Spaziergang durch die Darmstädter City verbunden. Hier also ein wenig Straßen-Fotografie zur Beschauung. Nein, ich weiß nicht wer der dicke Mann mit dem Energiedrink ist.
Leute beobachten. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Leute beobachten, die einen beim fotografieren beobachten. Noch besser. Nicht selten kann man folgendes in den Gesichtern lesen “Was macht der Kerl da? Ich könnte ihn fragen. Nein, doch nicht. Aber eigentlich will ich es ja wissen. Nein. Ich frage doch nicht. Ich gucke nur.” Sehr süß.
Gleichzeitig gebrauche ich diesen Eintrag, um auf meinen neuen Flickr Account aufmerksam zu machen. Spart euch die Rede. Ich weiß, dass ich so ziemlich der letzte Mensch der Welt bin, der bisher noch keinen Flickr Account hatte. So ganz genau weiß ich auch noch nicht, wie heiß und innig ich Gebrauch von ihm machen werde. Das wird sich zeigen. Dennoch soll das Verfolgen und Befreunden dieser Seite nicht euer Schaden sein.

Was würdest du denn machen, wenn tatsächlich mal jemand sich darüber monieren würde?
Bei mir ist es eher anders herum: Kann ich die da fotografieren? Ich könnt’s einfach machen. Nein, doch nicht. Aber eigentlich möcht ich’s ja doch. Hach, ich trau mich nicht …
Dabei ist es so derart interessant und entspannend (!) andere Leute zu beobavhten und bei ihrem Tun abzulichten …
Meiner Meinung ist es keine Straßenfotografie mehr, wenn ich die Menschen vorher warne. Der “frei aus dem Leben” Effekt wäre damit am Arsch. Das Foto wirkt gestellt.
Und wenn wir ehrlich sind, ist die Chance, dass mein Kumpel mit der Mütze, dieses Foto entdeckt, relativ gering.
Ich denke darüber nicht nach. Ich erfasse in diesem Moment meine Sicht auf ein kleines Stück Welt und halte es auf SD Karte fest.